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Tiny-Serien im Kurzüberblick: ThinkCentre Tiny & ThinkStation
Im Folgenden finden Sie eine verständliche Einordnung der wichtigsten Serien, dazu kurze Hinweise, worauf Sie bei der Auswahl achten sollten. So treffen Sie zügig eine belastbare Entscheidung - ohne sich durch Datenblätter kämpfen zu müssen.
Hinweise: Angaben sind typisch für die jeweilige Serie und können je nach konkreter Ausführung & Generation variieren.
| Serie | Besonderheiten | CPUs | RAM | Speicheroptionen | Management |
|---|---|---|---|---|---|
| ThinkCentre M720q | Leiser Office-Allrounder, breite Refurb-Verfügbarkeit, interner x8 PCIe Slot | Intel Core Prozessoren 35W | 2 x SO-DIMM(non-ECC) | 2x M.2 NVMe, optional mit 2.5" Caddy für HDD/SSD | Ohne vPro |
| ThinkCentre M70q Gen 1 (und neuer) | effizienter Office-Allrounder, Nachfolger des M720q | Intel Core Prozessoren 35W | 2 x SO-DIMM(non-ECC) | 2x M.2 NVMe, optional mit 2.5" Caddy für HDD/SSD | Ohne vPro |
| ThinkCentre M75q Gen 1 (und neuer) | AMD-Version der Tinys, Stärkere integrierte GPU als bei Intel-Modellen | AMD Ryzen Pro Prozessoren 35W | 2 x SO-DIMM(non-ECC) | 1-2x M.2 NVMe, optional mit 2.5" Caddy für HDD/SSD | AMD PRO Manageability (DASH) |
| ThinkCentre M920q | Beliebter Allrounder, Remote-Management, interner x8 PCIe Slot | Intel Core Prozessoren 35W | 2 x SO-DIMM(non-ECC) | 1x M.2 NVMe, optional mit 2.5" Caddy für HDD/SSD | Intel vPro/AMT |
| ThinkCentre M920x | Mit 2x M.2, optional mit dedizierter Grafikkarte, interner x8 PCIe Slot | Intel Core Prozessoren 35W oder 65W | 2 x SO-DIMM(non-ECC) | 1x M.2 NVMe, optional mit 2.5" Caddy für HDD/SSD | Intel vPro/AMT |
| ThinkCentre M90q Gen 1 (und neuer) | Oberklasse-Tiny mit Remote-Management, interner x8 PCIe Slot, Nachfolger des M920q | Intel Core Prozessoren 35W oder 65W | 2 x SO-DIMM(non-ECC) | 2x M.2 NVMe, optional mit 2.5" Caddy für HDD/SSD | Intel vPro/AMT |
| ThinkStation P330 Tiny (und Nachfolger wie P340 usw.) | Mit 2x M.2, optional dedizierte NVIDIA Quadro-Grafikkarte, interner x8 PCIe Slot | Intel Core Prozessoren 35W oder 65W | 2 x SO-DIMM(non-ECC) | 2x M.2 NVMe, optional 2.5"; (nur wenn ohne dGPU) | Intel vPro/AMT |
| ThinkStation P3 Tiny Gen 1 (und neuer) | Nachfolger der P3x0 Tiny Serie | Intel Core Prozessoren 35W oder 65W | 2 x SO-DIMM(non-ECC) | 2x M.2 NVMe optional 2.5" (nur wenn ohne dGPU) | Intel vPro/AMT |
Was bedeuten die Fachbegriffe in der Tabelle?
- 35W oder 65W: Dies steht für max. Wärmeverlustleistung des Prozessors. 35 W ist der Standard für kompakte Computer. 65 W dagegen üblich für SFF oder Tower-PCs. Einige Mini-PCs sind imstande, 65-W-Prozessoren mit höherer Leistung aufzunehmen (M920x, P-Serie-Tinys). Jedoch entfällt dann die Option für eine dedizierte Grafikkarte.
- Intel vPro / AMD PRO: Dies ist wie eine firmwareseitige Option. Sie ermöglicht Fernwartung bzw. Fernzugriff ohne Abhängigkeiten zum Betriebssystem - ein entscheidender Vorteil für Unternehmen, um große Stückzahlen an Geräten einfacher zu verwalten.
- 2x M.2 NVMe: Statt einer Festplatte haben diese Modelle Steckplätze für zwei schnelle Speicher-Module. Das bedeutet: Ihr System startet in Sekunden und Sie können Programme und Daten physisch trennen, was ideal für mehr Ordnung und Leistung ist.
- NVIDIA Quadro-Grafik: Diese spezielle Grafikkarte in den ThinkStation-Modellen ist für professionelle Anwendungen (z. B. CAD, Design) optimiert und zertifiziert. Können aber auch für kleinere KI-Projekte eingesetzt werden.
- Interner x8 PCIe Slot: Einige Tiny Serien haben einen dedizierten PCIe Slot. Mit einer speziellen Riser-Karte kann damit auch eine Netzwerkkarte (z.B. 4x Gigabit-LAN) oder eine Grafikkarte verbaut werden. Ohne den Riser ist die Nutzung nicht möglich, da dieser nach oben Richtung Gehäusedeckel zeigt.
Lenovo Tiny PC Serien kurz eingeordnet
Für klassische Büroplätze glänzen M70q und M90q mit Effizienz und Langlebigkeit. Wer AMD Prozessoren bevorzugt, findet im M75q (Ryzen PRO) eine attraktive Alternative. Die Modelle M720q und M920q sind auf dem Refurb-Markt weit verbreitet und sind daher in großen Stückzahlen schnell verfügbar.
Wenn es eine kompakte Workstation sein soll, kommen P330 Tiny oder P3 Tiny in Betracht - diese bieten die Option für eine NVIDIA Grafikkarte (z.B. Quadro P620, P1000 oder T1000). Abseits davon zählen sie zu den wenigsten Geräten, die z.B. vier 4K-Monitore ansteuern können (eben dank der dedizierten GPU).
Kaufkriterien von Lenovo Tinys verständlich erklärt
Worauf sollten Sie vor dem Kauf achten, bevor Sie einen Kompakt-PC der Marke Lenovo erwerben?
Windows-11-Tauglichkeit
Es kommt vor allem auf die CPU und den TPM 2.0 an. Letzteres gibt es bereits bei Geräten ab Intel 6th Gen. Für unterstützte Prozessoren bietet Microsoft jeweils eine Übersichtsseite:
Arbeitsspeicher
Für Office sind 16 GB gut und 32 GB ideal. Für Homelab/VMs oder speicherhungrige Workflows sind 32-64 GB sinnvoll. DDR4-Tiny-Modelle erlauben meist max. 64 GB, 2x 32 GB SO-DIMM. Eine Aufrüstung des Arbeitsspeichers ist jederzeit möglich.
Massenspeicher / SSDs
Eine NVMe-SSD als Systemlaufwerk beschleunigt die Startzeiten und Programmausführungen deutlich. Ein zusätzlicher 2.5"-Schacht ist ein praktisches "Datengrab" oder ideal für Backups. Einige Varianten unterstützen zwei M.2 NVMe SSDs - ideal für große Datenmengen oder Dual-Boot-Systeme.
Anzahl der unterstützten Monitore
Tinys unterstützen mindestens zwei Monitore (1x HDMI und 1x DisplayPort). Ein dritter Monitor kann entweder hinter dem DisplayPort-Ausgang verkettet werden (Daisy Chain, sofern der erste Monitor einen DP-Ausgang hat). Alternativ kann eine weitere Anzeige über einen optionalen, dritten Videoausgang (zweiter HDMI oder DisplayPort, alternativ: USB-C mit DP-Alt-Mode) angeschlossen werden.
Befestigung / Montage
Dank der geringen Größe können die kompakten Tinys direkt hinter dem Monitor oder TV befestigt werden, über ein optionales VESA-Kit. Das besagte VESA-Kit kann auch zur Wandmontage eingesetzt werden. Zur Montage unter der Tischplatte bietet Lenovo ein "Underdesk-Kit" an.
Netzwerk & Erweiterungen
Ein LAN-Port ist immer dabei, WLAN & Bluetooth sind dagegen optional, lassen sich aber auch nachträglich nachrüsten. Tiny Modelle mit internem PCIe-Slot (z.B. M720q, M920q, M90q) können auch mit einer Low-Profile-Netzwerkkarte ausgestattet werden (4x Gigabit-LAN).
Akustik & Effizienz
Tiny PCs sind sehr leise im Office-Betrieb. Im Normalbetrieb bleibt das System angenehm zurückhaltend, unter hoher Dauerlast steigt die Lüfterdrehzahl. Der Energiebedarf ist überschaubar klein und liegt bei ca. 10 W im Leerlauf und im Durchschnitt bei 20-30 W bei typischen Bürotätigkeiten (abhängig von der gesamten Ausstattung und verwendeten CPU).
Fernverwaltung / Remote-Verwaltung
Mini Computer der Tiny Serien M90q oder deren Vorgänger der M900er Reihen (z.B. M920q) bieten Intel vPro Support an. Dies gilt auch für die kompakten PCs der ThinkStation Tiny Serie. Auf AMD-Seite bietet AMD PRO Manageability (DASH) ein entsprechendes Gegenstück. Die Unterstützung hängt von der CPU und dem verwendeten Chipsatz ab.
Kurz gesagt: Achten Sie auf Windows-11-Eignung (CPU-Gen, TPM, Secure Boot), RAM-Limit und NVMe-Optionen. Für Office reichen 16-32 GB; für Home Labs sind 32-64 GB und - wenn verfügbar - 2x M.2 ideal.
Typische Einsatzszenarien kompakte Lenovo PCs
Büro & Home-Office-Arbeitsplatz
Unauffällige Platzierung, hohe Stabilität und genug Leistung für Office-Suiten, Web-Apps, Kollaboration und Videokonferenzen - bei Bedarf mit zwei bis drei Displays. Das macht den Office-PC im Mini-Format zur effizienten Standardlösung. Dafür bieten sich Geräte der M720q / M70q Serie perfekt an.
CAD-Arbeitsplatz
Sollen Bilder oder Videos bearbeitet oder große Content-Projekte ausgetüftelt werden und eine Tower-Workstation ist dabei zu teuer oder einfach zu überdimensioniert? Dann sind die ThinkStation Tinys der P-Serie perfekt. Mit der optionalen NVIDIA Grafikkarte können sie auf diesem Gebiet gut punkten.
Digital Signage & Thin-Client
Für Dashboards, Infoscreens oder Kioske zählt ein robuster Dauerbetrieb. Tinys verschwinden per VESA-Halterung hinter dem Display, arbeiten leise und liefern zuverlässig die gewünschten Inhalte über einen langen Zeitraum. Aufgrund der Remote-Management-Optionen bieten sich hier die kompakten PCs der M920q oder M90q Serien an.
Homelab, Proxmox & Tests (ggf. ESXi, KVM)
Wer Container/VMs betreibt, profitiert von 64 GB RAM und, falls verfügbar, 2x M.2 NVMe. So trennen Sie Rollen (System/Daten), beschleunigen Snapshots und bleiben flexibel beim Experimentieren. Hierzu werden sehr gerne die M920q, M90q und Tinys der ThinkStation Serie genommen.
Vorteile beim Kauf von Mini PCs bei RAM-König
Wer einen Lenovo Mini PC gebraucht kaufen möchte - sei es ThinkCentre oder ThinkStation Tiny - findet im Refurb-Segment einen Mini Computer mit starker Ausstattung, niedrigem Energieverbrauch und zuverlässiger Hardware für den Alltagsgebrauch. Unsere refurbished Geräte werden professionell geprüft, gereinigt und neu aufgesetzt. Dadurch sind die Tinys aus unserem Sortiment sofort einsatzbereit.
Ihre Vorteile auf einen Blick:
- 12 Monate Garantie
- Rechnung mit ausgewiesener MwSt.
- Schneller Versand, optionale Vorinstallation/Image nach Absprache
- Sofort einsatzbereit (Windows ist in der Regel vorinstalliert)
- Für B2B / Bildungseinrichtungen / Behörden: Mengen-Rabatte und Sonderkonditionen
Refurbished heißt bei uns: definierter Prozess, nachvollziehbare Qualität, transparente Garantie - für kalkulierbare Anschaffungen ohne Experimente.
Häufige Fragen (FAQ) zu den Lenovo Tiny PCs
Ist mein Tiny für Windows 11 geeignet?
In der Regel ja, sobald die CPU-Generation passt (Intel ab 8. Gen; bei AMD je nach Ryzen 3000er-Generation). TPM 2.0 gehörte bereits bei den Geräten mit Intel 6th und 7th Gen zum Standard bei den Tinys.
Wie viel RAM ist sinnvoll - und was ist maximal möglich?
Für Büroalltag genügen aktuell weiterhin 16 GB. Mit 32 GB ist man auf der sicheren Seite bei zahlreichen offenen Browser-Tabs oder großen PDF- und Excel-Dateien. Für das Homelab & Virtualisierung / VMs sind 32-64 GB ratsam. Die DDR4-Tiny-Modelle erlauben bis zu 64 GB (2x 32 GB SO-DIMM). Bei aktuelleren Modellen mit DDR5-RAM sind auch 96 oder gar 128 GB möglich.
Gibt es Modelle mit zwei M.2 NVMe-Steckplätzen?
Ja, dazu zählen die M910/M920x und die Tinys der ThinkStation P-Serie (z.B. P330, P340 oder P3) und die aktuelleren Lenovo M90q Tinys.
Unterstützen die Geräte Fernverwaltung wie Intel vPro/AMT oder AMD DASH?
Ja, allerdings nur Modelle der M900er und M90q ThinkCentre Serien sowie ThinkStation Tinys.
Wie viele Monitore lassen sich an einen Tiny PC anschließen?
Je nach Ausstattung sind zwei bis drei Monitore möglich - über DisplayPort, HDMI oder USB-C (optionaler Port auf der Rückseite, USB-C an der Frontseite ist ein reiner Daten-Port). ThinkStation Tinys der P-Serie haben eine optionale Grafikkarte mit vier zusätzlichen Mini-DisplayPort-Ausgängen.
Wie laut sind die Lenovo Tiny-Rechner im Alltag?
Im Office-Betrieb arbeiten sie sehr leise. Unter dauerhafter Volllast kann die Lüfterdrehzahl hörbar ansteigen; im Normalbetrieb bleibt das System unauffällig. Deutlich wahrnehmbar sind dagegen die Geräte mit dedizierten Grafikkarten.
Ist VESA- oder Tiny-in-One-Montage möglich?
Mit einem optionalen VESA-Kit ja. So verschwindet der Mini-PC hinter dem Monitor oder im Schrank - ideal für Clean-Desk und Digital Signage.
Weiterführende Links
- Der RAM-König-Blog - Infos und Wissenswertes rund um refurbished Hardware
- Unsere Angebote für Windows-11-fähige Mini-PCs
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